Gemeinsam am Tisch
Kochen ist für uns kein Statement.
Es ist etwas Alltägliches – und etwas sehr Verbindendes.
Ein Tisch ist selten neutral. Wer kocht, entscheidet mit, wer mitessen kann.
Manchmal geschieht das bewusst, oft unabsichtlich. Zutaten, Gewohnheiten, kleine Selbstverständlichkeiten können einladen – oder ausschließen.
Wir kochen gerne mediterran. Aus Überzeugung, aus Erinnerung, aus Sehnsucht.
Aber vor allem kochen wir so, dass alle am Tisch bleiben können. Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Vorlieben oder Einschränkungen. Ohne Sonderrollen. Ohne Erklärungen.
Gluten spielt dabei eine Rolle, aber keine Hauptrolle.
Nicht als Trend, nicht als Etikett. Sondern als Realität, die für manche selbstverständlich ist und für andere unsichtbar bleibt. Unsere Rezepte sind so gedacht, dass sie gemeinsam funktionieren – ohne dass jemand das Gefühl hat, etwas „Anderes“ zu essen.
Gemeinsam essen heißt für uns nicht, dass alles gleich sein muss.
Es heißt, dass Unterschiede mitgedacht werden. Leise, pragmatisch, ohne großen Gestus.
Ein gutes Gericht erkennt man daran, dass niemand darüber sprechen muss, warum es für ihn passt.