Diese Gericht ist eigentlich eine Notlösung. Nicht eingekauft, außer einer Zucchini und Parmesan ist nicht mehr viel im Kühlschrank. Zum Glück brauchen wir aber außer diesen beiden Zutaten auch wirklich nur einige Dinge, die sowieso immer da sind: Knoblauch, Pasta, Olivenöl.
Dieses Gericht bewegt sich zwischen Pasta alle Zucchine und der berühmten Pasta alla Nerano – in einer schnellen, cremigen Variante mit geriebener Zucchini.
Wie sooft in der italienischen Küche, liegt das Geheimnis nicht an besonderen Zutaten, sondern in der Art, wie man sie verbindet. Die wichtigste Technik: Die Emulsion mit Nudelwasser. Beim Kochen löst sich Stärke aus der Pasta ins Wasser (übrigens auch bei glutenfreien Nudeln). Dieses stärkehaltige Nudelwasser wirkt wie ein natürlicher Emulgator und verbindet Olivenöl und Käse zu einer stabilen, cremigen Sauce. Das Prinzip kennen wir auch von der Pasta alla Carbonara. Wir kombinieren es mit Knoblauch und geriebener Zucchini.
Mirage Notes: Warum geriebene Zucchini?
Besonderheit in unserem Gericht ist die geriebene Zucchini: Während das Gemüse in Klassikern wie Pasta alla Nerano in Scheiben frittiert wird, machen wir es uns noch leichter und reiben es. Durch das Reiben, Salzen und anschließendes Ausdrücken reduzieren wir den Wassergehalt. Die Struktur bricht auf und wird feiner, das Gemüse zerfällt etwas beim Garen und die Zucchini werden aromatischer und braten mehr als dass sie kochen. Die Sauce wird konzentrierter und cremiger.
Besonders schön wird das Gericht zum Beispiel mit Farfalle – die sind glutenfrei leider nicht immer leicht zu bekommen – es funktioniert ebenso mit Fussili oder wie im Bild mit Rigatoni. Zum Schluss nur grob gezupfter Basilikum – nicht geschnitten.
Das Rezept findet ihr hier:


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