Cremiges Risotto – ein Klassiker der norditalienischen Küche und völlig natürlich glutenfrei. Vermutlich brachten arabische Händler im 8. Jahrhundert den Reis nach Italien, wo er sich vor allem in der Lombardei durchsetzen konnte: Die vielen Flüsse boten gute Anbauflächen. So avancierte es auch mit der Zeit eher zu einem sogenannten Arme-Leute-Essen: In großen Mengen mit verhältnismäßig billigen Zutaten herzustellen, war es für viele Menschen eine bezahlbare und nahrhafte Alternative zur Pasta.
Das besondere an einem guten Risotto ist die Cremigkeit, die sich mit ein paar Tricks verbessern lässt.
- Reis nicht waschen. Reissorten wie Arborio oder Carnaroli solltest du nach Möglichkeit nicht waschen vor der Zubereitung, denn mit dem Waschen entfernst du die äußerste Stärkeschicht des Korns – und genau diese Stärke sorgt später für die Cremigkeit.
- Reis anrösten: Durch leichtes Anrösten des Reises in der Pfanne löst sich weitere Stärke aus dem Reiskorn – was ebenfalls die Cremigkeit unterstützt.
- Ablöschen: Ebenfalls stärkelösenden Effekt hat der Temperatursturz durch Ablöschen des Risottos mit Weißwein.
- Brühe zugeben und rühren: Das Iterative, schlückchenhafte Zugeben von Brühe und das ständige Rühren löst weitere Stärke und verbindet die Stärkemoleküle.
- Mantecatura: Zum Schluss geriebenen Parmesan und danach kalte Butter unterrühren, dies gibt zusätzliche Bindung.


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